Nina Hagen -
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Das hat
Nina Hagen seit 1979 nicht mehr erlebt! Gerade ist sie nämlich mit ihrem neuen
Album "Personal Jesus" auf Platz 16 in die Charts eingestiegen.
Das ist die höchste
Chartsplatzierung der deutschen Punkikone und "Deutschlands einzigstem
Superstar" (Zitat: Süddeutsche Zeitung) seit ihren Erfolgsalben "Nina Hagen
Band" und "Unbehagen" Ende der 70er. Es ist interessant, dass gerade die
authentischen und in ihrer Zeit bahnbrechenden Künstler der 70er und 80er Jahre
heutzutage wieder so etwas wie eine Renaissance erleben und mit ihren aktuellen
Alben neben ihren gestandenen Fans auch die junge Generation begeistern. Der
neue Tonträger ist zurzeit in aller Munde und überzeugt durch eine
musikalisch gelungene Mischung aus Rock, Blues, Folk und Gospel. Die
Reaktionen der Musikjournalisten sind absolut begeistert und so ließ es sich
auch die New York Times nicht nehmen, Nina Hagen mit ein paar Fragen zu
konsultieren. Das Album ist weltweit in 30 Ländern veröffentlicht. |
Kommt ein Text über Nina Hagen ohne die
Erwähnung ihres ersten Hits „Du hast den Farbfilm vergessen“, ihrer
Masturbationsanleitung in der österreichischen Sendung Club 2 mit dem
darauffolgenden Skandal und – seit Neuestem – ihrer inbrünstigen Hinwendung
zu Jesus und ihrer Taufe aus? Nein, aber das hat nichts mit journalistischem
Einheitsbrei zu tun, sondern liegt einfach daran, dass dies besonders
markante Eckpunkte in Nina Hagens Leben sind, die ihre geradezu unglaubliche
Biographie umreißen. Im Hörbuch „Bekenntnisse“, das am 19. März 2010 bei der
Deutschen Grammophon Literatur erschien, erzählt sie von ihrem rasanten
Leben.
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