München, 08.10.2008 – Die Zeit langer Grillabende, warmer Nachmittage im Biergarten und ausgedehnter Strandspaziergänge ist erst einmal vorbei. Aber warum dem Sommer wehmütig nachtrauern, wenn auch der Herbst seine schönen Seiten hat? Wenn die Sonne wieder früher untergeht, stehen bei vielen Paaren romantische Abende zu Hause auf dem Programm. Nicht ohne Folgen, wie die Geburtenstatistiken zeigen: Dem jährlichen Babyboom im Sommer geht offensichtlich ein heißer Herbst voraus. Wer bei diesem Trend lieber (noch) nicht mitmachen möchte, sollte auf eine sichere Verhütung setzen – am besten eine, die auch die Herbstromantik nicht stört.
Lange Herbstnächte sorgen für viele Sommerbabys
Die Statistik ist eindeutig: Im Juli und August werden die
meisten Babys geboren. Zwischen 1990 und 2007 gab es im Juli durchschnittlich
8,5 Prozent mehr Geburten als im Jahresmittel, im August knapp sieben Prozent.1
Rechnet man nun um neun Monate zurück, wird klar: Im Herbst werden die Nächte
zwar kühler, aber offensichtlich auch aufregender. Die meisten Kinder werden
demnach im letzten Quartal, vor allem im Oktober und November, gezeugt.
Wenn
aber gerade weder Familiengründung noch -vergrößerung geplant sind, muss auf die
Verhütung Verlass sein. Es gibt eine ganze Reihe moderner Verhütungsmethoden,
die sehr zuverlässig wirken und weitere praktische Vorzüge bieten. Welche
Methode für wen optimal ist, hängt von der individuellen Lebenssituation und den
persönlichen Wünschen jeder Frau ab.
Sichere Verhütung für jeden Anspruch
Wenn frau nicht mehr jeden Tag an die Pille denken mag, aber
genauso sicheren Schwangerschaftsschutz will, kann der Verhütungsring eine gute
Wahl sein. Er wird von der Frau selbst einmal im Monat wie ein Tampon in die
Scheide eingeführt, wo er für drei Wochen verbleibt. Der Ring wirkt so sicher
wie die Pille und kommt dabei mit der konstant niedrigsten Östrogendosierung
unter allen Kombi-Präparaten aus. Ein weiterer Vorteil besonders in der
Grippezeit: Anders als die Kombi-Pille bietet der Verhütungsring auch während
der Einnahme der gängigen Breitbandantibiotika Amoxicillin und Doxycyclin
zuverlässigen Empfängnisschutz.
Nicht alle Frauen wollen, sollen oder dürfen jedoch Kombinationspräparate
nutzen, zum Beispiel weil sie unter östrogenbedingten Beschwerden leiden oder
gerade stillen. Sie können mit der östrogenfreien Pille gut beraten sein. Anders
als herkömmliche Minipillen, die ebenfalls ohne Östrogen wirken, unterdrückt die
östrogenfreie Pille zuverlässig den Eisprung. Deshalb wirkt sie so sicher wie
die klassische Pille und kann auch bis zu zwölf Stunden nach dem eigentlichen
Termin eingenommen werden, wenn sie gelegentlich einmal vergessen wurde.
Herkömmliche Minipillen müssen hingegen jeden Tag zum gleichen Zeitpunkt
angewendet werden (+/- drei Stunden). Wenn das Thema Familiengründung auf
absehbare Zeit nicht auf dem Plan steht oder die Familie schon komplett ist,
kann das Verhütungsstäbchen die passende Methode sein. Das biegsame
streichholzgroße Implantat wird vom Frauenarzt an der Innenseite des Oberarms
eingelegt. Dort gibt das Stäbchen über drei Jahre kontinuierlich geringe Mengen
Gestagen ab und bietet so einen sehr hohen Empfängnisschutz.