"komm auf Tour"
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Landrat Rolf Menzel und Moderatorin "Futura" erklären den Schülern die Idee von "komm auf Tour" Fotos: Rheinisch-Bergischer Kreis
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Rund 300 Jugendliche aus dem Kreisgebiet haben exotische Orte wie den
"Zeittunnel" oder das "Labyrinth" besucht. Hinter den Begriffen, die an ein
Videospiel oder einen Freizeitpark erinnern, verbirgt sich das pädagogische
Projekt "komm auf Tour", das unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit
und 31 regionalen Institutionen unterstützt wird. "komm auf Tour" besteht im Wesentlichen aus einem aufwändig gestalteten Parcours, der Schülern auf spielerische Weise eine bessere Orientierung für die Lebensplanung und das spätere Berufsleben ermöglichen soll. Zur Verfügung gestellt wird der Parcours von den Trägern des Projektes – neben der Bundesagentur für Arbeit sind das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalens. "komm auf Tour" gastiert in diesem Jahr in 33 Nordrhein-Westfälischen Kommunen, unter anderem war es Ende November auch in Bergisch Gladbach zu Gast. Das Projekt "komm auf Tour" spricht Haupt- und Gesamtschüler der 7. und 8. Klassen an, die den Parcours im Rahmen des Unterrichts besuchen. An verschiedenen Stationen – "Zeittunnel", Labyrinth", "Bühne" und "Sturmfreie Wohnung" - werden sie mit Herausforderungen des Alltags konfrontiert und müssen sich spontan dafür entscheiden, wie sie die Aufgaben untereinander aufteilen. Dafür erhalten sie Stärkepunkte in verschiedenen Kategorien: Wer beispielsweise handwerkliche Aufgaben übernimmt und sich dabei bewährt, erhält Punkte in der Kategorie "Meine Hände". Am Ende des Parcours können sich die Schüler darüber informieren, welche Berufsfelder ihnen möglicherweise besonders liegen. Dabei stehen nicht die Schwächen, sondern vielmehr die Stärken jedes Einzelnen im Vordergrund – auch solche, über die sich die Schüler bislang nicht im Klaren waren. Das Entdecken der eigenen Fähigkeiten soll das Selbstwertgefühl stärken und die Schüler für ihre eigene Lebensplanung sensibilisieren. "Wer mehr über seine Zukunftschancen weiß, der geht auch bewusster mit den Themen Verhütung und ungewollte Schwangerschaft um", erklärt Dr. Stefan Krings als Vertreter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Das Thema Sexualität spielt bei den Aufgabenstellungen daher ebenfalls eine Rolle." Infos unter www.komm-auf-tour.de. |