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Das war „Move“ 2008
Rock, Punk, Hip Hop vor dem Rathaus
Freitag, 16. Mai 2008, 16 Uhr,
strahlender Sonnenschein. Cooler Reggae-Sound bedeckt die City von Bergisch
Gladbach. Die DJs des „Youth Rebels Soundsystem“ eröffnen das 1. „Move“-Festival.
Bis etwa 24 Uhr gehörte der Konrad-Adenauer-Platz den Gladbacher
Jugendlichen, die sich zahlreich zu diversen Live-Acts und am Abend zu einer
riesigen Open-Air-Streetdance-Party eingefunden hatten.
Erstmalig hatten die Jugendzentren Bergisch Gladbachs in Kooperation mit den
Machern des Festes „Stadt in Bewegung. Miteinander - füreinander“ Move 2008
organisiert.
Cafè Leichtsinn, FrESch, K.O.T.-Gronau, KREAtivitätsschule, Q1 und Ufo
brachten Bands und Tanzgruppen aus ihren Einrichtungen an den Start.
Den musikalischen Reigen „handgemachter“ Musik eröffnete die Band „Pitted“,
die in der KREA ihr Handwerk lernt. Mit kompromisslosem Punk-Rock
präsentierte sich die junge Band erstmals auf einer großen Bühne
selbstbewusst ihren Fans.
Hip Hop gab es zu hören, vor allem aber zu sehen von der Tanzgruppe
FrESch (aus dem FrESch in Schildgen), die Crew zeigte
Hip-Hop-Choreografien, die sie mit ihrem Trainer Jörg einstudiert hatte.
Mit „Cry Baby“ stand die 2. Band des Nachmittags auf der Bühne. Im
letztjährigen Bandcontest des Q1 konnten sie sich bereits auszeichnen und
wurden 3. Sieger. Mit ihrem Sound im „Retro-Rock-Pop“ versprühten sie einen
Hauch von Woodstockatmosphäre über den Konrad-Adenauer-Platz.
Zu einem ersten Höhepunkt des Abends wurde der Auftritt der 8-köpfigen „Axxident
Crew“, mit ausgefeilten Choreografien und akrobatischen Breakdance
Darbietungen fesselten sie die Blicke des mittlerweile auf gut 500 Besucher
angewachsenen jugendlichen Publikums.
Standesgemäß zur Primetime betrat Strandgut die Bühne des Move 2008.
Die Band die mittlerweile Auftritte in Mannheim, Hamburg, Amsterdam u.v.a.
verbuchen kann, präsentierte live Titel aus ihrem aktuellen Album. Mit 100%
Energie rockte die Gruppe aus Rösrath im typisch punkigen Strandgut-
Sound mit deutschen Texten und bot eine Show für Ohren und Augen. Immer mit
dabei Bandschönheit Arne Nocke, der auf der Bühne saß und „sich schöner
trinkt als er eigentlich schon ist“.
Was in den folgenden gut zweieinhalb Stunden auf dem Konrad-Adenauer-Platz
passierte war „historisch“, wie Altveranstalter des Bewegungsfestes,
Burkhardt Unrau, jubelte. Die Youth Rebels - feat. Beat Boxer Nicneck aka
Gino & MC Falconnection & friends brachten die inzwischen gut 700
Besucher ausnahmslos in Bewegung und verwandelten den Platz vor dem
historischen Rathaus in eine riesige Open-Air-Dancehall.
Alle Beteiligten - Organisatoren, ehrenamtliche Helfer und Besucher - waren
sich einig: „Das „Move-Festival“ muss es im nächsten Jahr wieder geben.“ |