No. 2  
 

 


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Der Rauch der Shisha in mir ...
... und der gestirnte Himmel über mir (frei nach Kant)

„Eine Shisha (auch Sheesha; deutsche Transkription: Schischa) ist eine Wasserpfeife arabischen Ursprungs. Man raucht in der Shisha meist Tabak mit Fruchtaromen oder ähnlichen Geschmacksrichtungen. ... Der Ursprung der Shisha wird in Indien vermutet, dort soll die erste Shisha aus einer Kokosnuss und einem in diese gesteckten Bambusstock gebaut worden sein. ... Sie wurde in vielen arabischen Ländern ein fester Bestandteil der Kultur; das gemeinsame Rauchen wurde und wird bis heute als Symbol der Gastfreundlichkeit angesehen. ... Besonders in Europa erfreut sie sich heute wachsender Beliebtheit. In vielen Städten gibt es bereits Cafés und Bars, in denen man Wasserpfeifen bestellen kann. Viele Menschen, vor allem junge, rauchen ihre Shisha auch in Parks oder anderen öffentlichen Orten.“ Soweit Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schischa

Gut und schön. Aber was ist mit den gesundheitlichen Nebenwirkungen? Ist das Shisha-Rauchen genauso schädlich wie der Zigarettenkonsum? Vielleicht sogar schädlicher? Oder doch weniger gefährlich? Hat es Nebenwirkungen? Ähnlich der des Haschisch- oder Graskonsums? Versuchen wir mal, diesen Fragen auf den Grund zu gehen ...
Die alten 68er werden jetzt sagen: „Ey Mann, wir waren schon stoned, da dachten wir noch nicht an euch - und wir leben immer noch.“
Ok, aber das beantwortet die Frage nicht.

Die Shisha dient dem Tabakrauch. Der wird zwar durch das Wasser angenehm gekühlt, doch Tabak bleibt Tabak. Der Rauch lässt sich durch das Wasser leichter inhalieren und die Shisha kann so viel leichter zum Einstiegsmittel in den Nikotinkonsum werden.
Und ob im Shishagefäß nun Wasser oder andere Flüssigkeiten, wie etwa Rotwein, Whiskey oder Cognac enthalten sind, dies macht gesundheitstechnisch keinen Unterschied.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) konnte sich zu einem endgültigen Urteil nicht (noch nicht) durchringen, obgleich es konstatiert, es sprächen „einige Indizien dafür, dass die Verwendung der Wasserpfeife kaum weniger gefährlich ist als der Konsum von Zigaretten.“
Die Frage nach der unterschiedlichen Intensität des Rauchens wird ebenso oft gestellt. Natürlich raucht man Shisha in Gesellschaft und zieht vielleicht auch abwechselnd, was weniger häufiges Inhalieren mit sich bringt. Doch auch im Rauch der Wasserpfeife wurden Schadstoffe wie Arsen, Chrom und Nickel nachgewiesen, die zu Lungenkrebs, Blasenkrebs und Tumoren an den Lippen führen können.
Das alles sind aber Argumente, denen sich die Shisha-Raucher und Raucherinnen gerne verschließen. Es ist gesellig, man kann chillen und abhängen, am liebsten in einer Oriental Lounge mit einem Cocktail in der Hand. Und bestimmt macht es auch nicht so aggressiv wie etwa Alkoholgenuss ....

 

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