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Das Magazin &
Online |

Intro-Musikredakteur Daniel
Foto: Intro
Intro
Alles begann 1991 auf einem kleinen
Bauernhof in Melle-Borgloh.
Die Zeitschrift Intro ist vor mehr als 16 Jahren
aus einer Idee des Herausgebers
Matthias Hörstmanns
geboren worden und gehört
heute zu einem der auflagenstärksten
Magazine für Musik und
Popkultur. Sie hat mittlerweile
ihren Sitz in Köln und Berlin,
erscheint monatlich und ist seit
ihrer ersten Ausgabe kostenlos.
Mittlerweile ist Intro mehr als nur ein reines Magazin,
es erscheint im eigenen Verlag,
zu dem auch weitere Zeitschriften
wie der jährlich erscheinende ‚Festivalguide',
das Fußballmagazin ‚11 Freunde'
und das Magazin für Freizeitfußball ‚Bolzen',
sowie die regelmäßige Konzertreihe
‚Intro Intim' gehören.
Gewinne eines von drei Abos
des Musikmagazins INTRO
mit einem Intro Hörbuch.
Beantworte hierfür die Frage:
„Wie hoch ist die Auflage
des Intro Magazins?“
und sende uns deine Antwort
per Email an: info@q1stein.de .
Einsendeschluss ist der 1. Februar 2009.
Die Gewinner werden in der
nächsten Ausgabe bekannt gegeben. |
Intro-Musikredakteur Daniel
„Mich fasziniert, dass mich Musik immer noch und immer wieder fasziniert...“
Redaktion: Daniel, du schreibst seit längerem für das Musikmagazin
Intro und den Festivalguide. Wie bist du zum Schreiben gekommen; ist das
nicht eigentlich eine brotlose Kunst?
Daniel Koch: Ja. Es ist eine recht brotlose Kunst. Das Schreiben über
Musik zumindest. Ich bin da irgendwie so reingerutscht. Ich habe schon immer
Musikzeitschriften gelesen und dachte irgendwann, das will (und kann) ich
auch. Ich hatte dann Glück, dass in meiner damaligen Heimat Hannover ein
neues Stadtmagazin erschien. Ich kam dann genau im richtigen Moment, um
(unbezahlt) den Musikredakteur zu geben.
Redaktion: Du schreibst also seit mehreren Jahren für Intro, war der
Einstieg in die Redaktion eines Musikmagazins schwierig?
Daniel: Ich hatte fast unverschämtes Glück. Ich war gerade
Redaktionspraktikant, als eine neue feste Stelle geschaffen wurde - richtige
Zeit, richtiger Ort sozusagen. Aber wichtig war natürlich, dass ich mich
zuvor als zuverlässiger Autor empfohlen hatte, der auch unter Zeitdruck
texten kann.
Redaktion: Was fasziniert dich an Musik, welche Musik hörst du?
Daniel: Mich fasziniert, dass mich Musik immer noch und immer wieder
fasziniert. Sei es, wenn man vor dem Plattenspieler sitzt, sei es auf einem
Konzert oder auf einem riesigen Festival - es gibt immer wieder Momente,
Künstler, Songs, die mir eine Gänsehaut verpassen oder mich zum Feiern
bringen. Meine Lieblingskünstler sind Acts wie The National, der englische
Songwriter Frank Turner und The Verve.
Redaktion: Du lebst jetzt in Berlin, war es schwierig den Wohnort
wegen des Berufes zu wechseln?
Daniel: Das kam schon alles sehr plötzlich und hat mir erst Angst
gemacht, weil einem Berlin von außen betrachtet ja schon riesig vorkommt.
Auch logistisch war es nicht leicht. Alte Wohnung loswerden, neue Wohnung
finden - das kann schon nerven. Habe es aber bisher nicht einen Tag bereut
und habe mich hier sehr schnell eingelebt. Außerdem verschlägt es viele
Freunde, Bekannte und ehemalige Studienkollegen nach Berlin. Verloren in der
Großstadt ist man also nicht wirklich.
Redaktion: Was würdest du jungen Menschen empfehlen, die auch gerne
schreiben möchten?
Daniel: Da gibt's einiges: Sich durch viel Übung eine gute Schreibe
drauf zu schaffen. Man denkt da immer so romantisch drüber, aber man muss
schon viel Zeit am Stift oder am Rechner verbringen, um die Sprache so im
Griff zu haben, wie man das will. Fürs erste empfiehlt sich meiner Meinung
nach: viel lesen! Ein gutes Buch oder ein guter Artikel schürt meiner
Meinung nach die Lust an der Sprache.
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