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Ist Gewalt das Einzige,
was die Jugend heute versteht?
Foto: by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de
Eine Veranstaltung
gemeinsam
mit dem Kölner
Stadtanzeiger
und den Einrichtungen
der offenen Kinder und
Jugendarbeit
Bergisch Gladbachs
(Diskussion, buntes
Programm und Party)
Freitag, 29. Januar,
um 17.30 Uhr im Q1
von Martin Protz

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JuGendLich =
Streber/Störer/Schläger!
Vorurteil oder Realität ?
Frau Radix, Sie planen mit
Unterstützung des Q1 und den anderen Bergisch Gladbacher Jugendzentren eine
Veranstaltung zum Thema „Jugendliche“. Um welche Art von Veranstaltung geht
es dabei?
Gemeinsam mit den Bergisch Gladbacher Jugendzentren plant der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ eine offene Diskussion, voraussichtlicher Titel ist „JuGendLich
- Streber, Störer, Schläger?“
Die Veranstaltung soll Jugendlichen ein Forum geben, ihre Wünsche, ihre
Ideen darzustellen, und zugleich das Bild von Jugendlichen in der
Öffentlichkeit zu thematisieren und problematisieren.
Wie kam es zu der Idee?
Die Idee zu einer solchen Veranstaltung entstand im Frühsommer bei einer
Veranstaltung für Jugendliche unter dem Stichwort „Kommunalparlament“. Dabei
wurde von den Jugendlichen häufig thematisiert, dass sie sich in ihrer
Heimatstadt nicht angenommen fühlen, dass sie von außen sehr negativ gesehen
werden und es so empfinden, dass sie - wo immer sie sich treffen und
aufhalten - nur als Störfaktoren gesehen werden.
Welche Zielgruppe haben Sie im Auge, wer soll zur Veranstaltung kommen?
Zielgruppe für die Veranstaltung sind vor allem Jugendliche, die sich
unabhängig von parteipolitischen Rastern beteiligen und äußern möchten.
Außerdem sind interessierte Erwachsene eingeladen, direkt mit Jugendlichen
zu diskutieren, statt am stereotypen Bild festzuhalten.
Wieso gerade jetzt eine Veranstaltung zum Thema Jugendliche?
Meines Erachtens haben Jugendliche immer weniger eine Lobby, sie drohen, aus
der gesellschaftlichen Diskussion regelrecht herauszufallen. Über die
Betreuung von Kleinkindern wird viel gesprochen, über die Erhöhung der
Lebensqualität von Älteren auch. Jugendliche hingegen werden nur mehr im
Zusammenhang von Pisa und Bildungspolitik gesehen, aber kaum als
gesellschaftlich relevante Gruppe, die auch außerhalb ihrer Ausbildung
Bedürfnisse hat.
Die Veranstaltung findet im Q1 statt, was versprechen Sie sich von der
Zusammenarbeit mit den Gladbacher Jugendzentren?
Über die Jugendzentren können wir viele Jugendliche unmittelbar erreichen,
außerdem sind Kalla Piel, Conny Uphoff und die Mitarbeiter im Q1 und den
anderen Zentren sehr dicht an den Themen dran, die Jugendliche bewegen.
Dadurch vermeiden wir, an den Bedürfnissen der Jugendlichen vorbei zu
planen. Wir möchten, dass möglichst viele junge Leute selbst aktiv werden,
bei der Vorbereitung und Durchführung der Diskussion mitarbeiten.
Frau Radix, ich bedanke mich auch im Namen der Radaktion herzlich.
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