No. 5  
 

 


Das Magazin & Online




Erstmals ein Filmfestival in
 Bergisch Gladbach
Foto: by_AngelaL_pixelio.de


Vielen Dank an alle Partner!
Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche,
Kinder in Bergisch Gladbach,
Evangelische Beratungsstelle für Kinder,
Frauenberatungsstelle Bergisch Gladbach,
Jugendliche und Erwachsene,
Jugendgerichtshilfe Bergisch Gladbach,
Arbeitsgemeinschaft Kinder
und Jugend Landesstelle NRW,
Polizei Bergisch Gladbach,
Lebenshilfe Bergisch Gladbach,
Beirat für die Belange für Menschen
mit Behinderungen,
Progymnasium in Bensberg, INKOTA,
Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach,
Autismus e.V., BUND,
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.,
Amnesty International,
Q1 Jugend-Kulturzentrum,
Volkshochschule Bergisch Gladbach,
Noya das Attac Jugendnetzwerk, Verdi,
Cineplex, Rheinberg TV, Eyzmedia.


Weitere Infos unter:
www.diegesellschafter.de

zurück

 


 

"überMacht"
335 Schüler und Lehrer nahmen am
ersten Filmfestival in Bergisch Gladbach teil

Das Filmfestival, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach herzlich eingeladen waren, setzte sich mit dem Thema „überMacht“ - Kontrolle, Regeln, Selbstbestimmung - auseinander und fand in der Zeit vom 21.09. - 1.10.2009 im Victoria Kino in Bergisch Gladbach statt.

Premiere in
Bergisch Gladbach


Das Festival sensibilisierte, mit sieben ausgesuchten Filmen, rund 600 Bürgerinnen und Bürger für explizite und implizite Machtstrukturen in der Gesellschaft. 30 lokale Akteure beteiligten sich aktiv als Partner an dem Festivalgeschehen, indem sie ihre Filme thematisch mit fachspezifischen Know-how betreuten. Die rege Mitarbeit der mehr als 45 freiwilligen Helfer der verschiedenen Partnerorganisationen gewährleistete immer eine entsprechende film- und themenbezogene Diskussionen im Nachgang zu den Filmen.

Hier ging es zum Beispiel um den Film Faustrecht, indem zwei Jungen ihrer Gewalt in einer für sie schwierigen Gesellschaft freien Lauf lassen. Im Gespräch nach dem Film diskutierten die Schüler und Schülerinnen ihre Gewalterfahrungen ganz offen mit der Polizei, der Jugendgerichtshilfe und der Landesstelle NRW für Kinder und Jugendliche. Sätze wie: „Der hat angefangen“, „Ich wollte das eigentlich gar nicht“ oder „Ich konnte einfach nicht anders“ wurden besprochen, beleuchtet und von allen im Kino rege diskutiert. Wie weit darf ich in einer Gesellschaft gehen, ab wann muss ich in den Knast und wie ist das eigentlich mit meinem Führungszeugnis?

Der Film „Die dünnen Mädchen“ griff die Problematik der Essstörung auf, die nicht „nur“ bei Mädchen vorkommt und die ihre Ursachen nicht nur, wie allgemein angenommen, im Schönheitsideal der Gesellschaft hat, sondern oft mit Geschehnissen in der Familien, wie z.B. sexuellen Missbrauch oder Alkoholismus verbunden ist. Auch hier standen unterschiedliche Beratungsstellen Rede und Antwort und waren im Nachgang zur allgemeinen Diskussion aber auch für Einzelgespräche oder Terminabsprachen bereit.