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Jugendarbeit für die nächsten fünf Jahre gesichert

Die Verträge sind unterzeichnetein  Fundament für die offene Jugendarbeit

Über die Zukunft der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wurde in den letzten Monaten diskutiert, gerungen und letztendlich ein allseits tragfähiger Kompromiss erzielt. Nun kamen die Vertreterinnen und
Vertreter von Stadt und Trägern zusammen, um die Verträge für die nächsten fünf Jahre zu unterzeichnen. Die Schriftstücke regeln zum einen die Förderung der sieben Bergisch Gladbacher Einrichtungen durch Land und Stadt, zum anderen die Aufgaben der Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

 

Das Foto zeigt (sitzend v.l.): Ulla Forster, Norbert Engelen (beide Krea e.V), Ricarda Appel 
(Ev. Kirche), Bürgermeister Lutz Urbach, Thomas Droege (Kath. Jugendwerke); (stehend v.l.)
Fachbereichsleiter Bruno Hastrich, Werner Eßer (AWO), Thomas Werner (Ev. Kirche), Martin Schäfer
(Kath. Jugendwerke). Nicht mit im Bild: Wolfgang Obermann (Verein der KOT Herz Jesu Schildgen) 

 

Mit der Unterschrift der Beteiligten wird während der gesamten Vertragslaufzeit ein konstant stabiles Fundament für die Jugendarbeit garantiert. Dies zu erreichen war eine große Herausforderung, denn deren Etat unterliegt zu einem erheblichen Teil den nothaushaltsbedingten Einschränkungen, so dass nach den Buchstaben des Gesetzes jedes Jahr eine Kürzung von 10 % beim Anteil der freiwilligen Leistungen erfolgen müsste. Unterm Strich ergäbe dies eine Reduzierung des Gesamt-Etats der Offenen Kinder- und Jugendarbeit von heute ca. 860.000 Euro auf ca. 724.000 Euro im Jahre 2015.
 

Stadt und Träger einigten sich schließlich auf ein „Mittelwertkonzept“, sparen künftig also jedes Jahr den gleichen Betrag – zu Anfang mehr, am Ende weniger - und unterm Strich dieselbe Gesamtsumme wie gesetzlich vorgeschrieben. Die Aufsichtsbehörde gab grünes Licht, und so konnte ein kontinuierliches Finanzierungsmodell beschlossen werden, das allen Beteiligten Planungssicherheit einräumt.

Die Träger „revanchierten“ sich mit einem Konzept zur Aufrechterhaltung von insgesamt sieben Einrichtungen einschließlich der Kreativitätsschule, unter zum Teil erheblicher Aufstockung des Anteils der ehrenamtlichen Arbeit. Dieses Förderkonzept strebt an,
dass die Angebote von möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in Bergisch Gladbach erreicht werden können und damit auch weiterhin grundsätzlich ein Angebot für alle Kinder und Jugendlichen in Bergisch Gladbach besteht.

 

Bürgermeister Lutz Urbach äußert sich höchst zufrieden über das nun erreichte Ziel: „Die Träger haben verstanden, worum es geht und sich höchst kreativ auf die allgemein schlechte Finanzlage eingestellt. Ich wünschte, die Verhandlungen wären stets so fruchtbar, wenn Einsparungen und Standardreduzierungen gefragt sind.“

so gleichlautende Pressemitteilung der Stadt Bergisch Gladbach vom 22. Dezember 2010



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